Forstarbeiten vom Biohof Arzberger mit Pferdezug

Unser Forst


Naturnahe Waldbewirtschaftung

Die zum Hof gehörenden 22 ha Wald bewirtschaften wir möglichst schonend und naturnah. Das Ziel ist ein zukunftsfähiger Mischbestand, der sich weitgehend selbst verjüngt und Klima und Schädlingen trotzen kann. Zentrales Element ist dabei die größtmögliche Bodenschonung, um seine Funktion als Wasser- bzw. Nährstoffspeicher und Kohlenstoffsenke nicht zu gefährden.

Dies funktioniert mit weiten Rückegassenabständen und Vorliefern des Rundholzes mit Pferden. Dabei wird das Holz motormanuell, d.h., mit der Motorsäge, gefällt und aufgearbeitet, und mit Kaltblütern bis zur Rückegasse gerückt. Anschließend sammelt z.B. ein Rückeschlepper die Stämme auf und fährt sie zum Lagerplatz. Durch diese Aufteilung der Rückearbeit kommen die jeweiligen Vorteile (Pferd: max. Schonung von Boden und Bestand, hohe Wendigkeit und Geländegängigkeit, niedriges Gewicht; Maschine: hohe Effizienz in der Endrückung, Stammmanipulation mit Kran) voll zur Geltung. So können die Rückegassenabstände auf 40 bis 60 m ausgeweitet und produzierender Holzboden im Vergleich zu einer vollmechanisierten Ernte mit engerem Rückegassennetz gewonnen werden.

Für diese Arbeit braucht es kräftige, aber vor allem bewegliche Pferde mit hoher Leistungsbereitschaft und Konzentrationsfähigkeit. Wir haben uns für eine österreichische Gebirgskaltblutrasse, den Noriker, entschieden. Unsere „Mohrenköpfe“, graue Pferde mit schwarzem Langhaar und Gliedmaßen, kaufen wir als Fohlen von ausgewählten Züchtern, ziehen sie selbst auf und bilden sie aus.

Falls Sie Interesse an einem Noriker haben, sprechen Sie uns gerne an! www.capomoro.de